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Implantologe in Bochum – Zahnarzt Dr. Robert Winking

Zahnarzt Dr. Robert Winking verfügt über langjährige praktische Erfahrung im Bereich Implantologie und ist Master of Science (M.Sc.) in Oral Implantology sowie Master of Oral Medicine (MOM) in Implantology. Diese berufsbegleitenden Zusatzstudiengänge und langjährige Erfahrung als Implantologe stehen für Fachkompetenz auf hohem Niveau und aktuellem Stand.


Unsere Implantologie in Bochum bietet hochwertige Zahnimplantate aus unserem eigenen Dentallabor an. So gewährleisten wir eine möglichst schnelle und auf den Patienten abgestimmte Versorgung und können obendrein für die beste Qualität der Implantate garantieren.

Sie sind auf Suche nach einer kompetenten Versorgung mit Zahnimplantaten in Bochum? Hier nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Zahnarzt in Bochum auf. Unser Team rund um unsere Zahnärzte stellt Ihnen gerne weitere Informationen zur Verfügung und berät Sie persönlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Implantologe in Bochum – hochwertiger Zahnersatz

Übersicht


  1. Was ist ein Implantat?
  2. Voraussetzungen für eine Implantatbehandlung
  3. Einsatzmöglichkeiten von Implantaten
  4. Der Behandlungsablauf
  5. Zahnimplantate – Alle Vorteile auf einen Blick
  6. Häufige Fragen – FAQs
Darstellung eines Zahnimplantats

1. Was ist ein Implantat?

Als Zahnimplantate bezeichnet man in der Zahnmedizin künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingesetzt werden. Damit werden einzelne Zähne oder ganze Zahnreihen ersetzt. Das Implantat dient als Träger für den Zahnersatz. Auf ihnen können Einzelkronen, Brücken, Teil- und Vollprothesen befestigt werden, die in Form und Farbe den natürlichen Zähnen nachempfunden sind.


Ein Implantat besteht aus mehreren Teilen:

  • einer künstlichen Wurzel, die fest im Kieferknochen verankert wird (das eigentliche Implantat).
  • einem Verbindungsstück (auch „Abutment“ oder „Implantatpfosten“).
  • der darauf befestigten Krone, Brücke oder Prothese (in der Implantologie allgemein als „Suprakonstruktion“ bezeichnet).
Darstellung eines Zahnimplantats

Die nachgebildete Zahnwurzel und das Verbindungsstück bestehen meist aus Titan, in manchen Fällen aus Keramik. Titan besitzt besondere Eigenschaften, die sich für diesen Verwendungszweck besonders eignen. Es ist sehr stabil, leicht und in aller Regel sehr gut verträglich. Der Körper reagiert so natürlich auf Titan, dass die eigene Kieferknochensubstanz das Implantat während der Einheilphase umschließt und mit ihm „verwächst“. Es entsteht eine enge Verbindung zwischen Knochenzellen und der Implantatoberfläche. Künstliche Zahnwurzeln aus Keramik (genauer: Zirkoniumdioxid-Keramik) sind ebenfalls sehr stabil und gut körperverträglich.


2. Voraussetzungen für einen implantatgetragenen Zahnersatz

Prinzipiell sind Implantate für jeden Patienten geeignet. Für eine erfolgreiche Behandlung in unserer Zahnarztpraxis in Bochum sind jedoch folgende Voraussetzungen wichtig:

  • ein abgeschlossenes Kieferwachstum
  • ausreichende Knochensubstanz, gute Knochenqualität
  • keine größeren allgemeingesundheitlichen Einschränkungen wie beispielsweise Bluterkrankungen (Gerinnungsstörungen). Erkrankungen wie Diabetes und Osteoporose sprechen nicht grundsätzlich gegen eine Versorgung mit Implantaten.
Bei jedem Patienten wird vorab ausführlich geklärt, ob die persönlichen Voraussetzungen für das Einfügen von Implantaten gegeben sind.


3. Einsatzmöglichkeiten von Implantaten – für welche Zahnsituation sind sie geeignet?

Fehlende Zähne sollten in jedem Fall ersetzt werden. Egal, ob sie durch einen Zahnunfall, durch Karies oder eine Parodontitis (Zahnbettentzündung) verloren gegangen sind bzw. entfernt werden mussten. Andernfalls können die übrigen Zähne und der gesamte Biss in Mitleidenschaft gezogen werden. Beispielsweise schieben sich benachbarte Zähne in die entstandene Lücke hinein und der gegenüberliegende Zahn im Ober- bzw. Unterkiefer wächst im Laufe der Zeit heraus, weil der nötige Gegendruck durch seinen Gegenzahn (Antagonisten) fehlt.


Implantate eignen sich grundsätzlich in allen Fällen des Zahnverlustes:

  • zum Ersatz eines Einzelzahns
  • zum Ersatz mehrerer Zähne nebeneinander
  • zur Versorgung ganzer Zahnreihen

Ersatz eines Einzelzahnes

Wird eine einzelne Zahnlücke mit herkömmlichem Zahnersatz wie einer Brücke geschlossen, müssen gesunde Nachbarzähne als Brückenpfeiler genutzt und damit beschädigt werden: Sie werden beschliffen und überkront. Bei einem Implantat wird jeder Zahn einzeln ersetzt, ohne einen Nachbarzahn zu schädigen.

Darstellung einer Zahnbrücke

Ersatz mehrerer Zähne nebeneinander

Fehlen mehrere Zähne nebeneinander, bietet die Implantologie beim Zahnarzt zwei Möglichkeiten: Entweder kann die Lücke mit implantatgetragenen Einzelkronen, also einzeln verankerten künstlichen Zähnen, geschlossen werden oder mit einer implantatgetragenen Brücke. Dabei wird eine Reihe miteinander verbundener künstlicher Kronen durch ein oder mehrere Implantate getragen. Ab einer bestimmten Anzahl nebeneinander fehlender Zähne ist eine Brücke aus Stabilitätsgründen nicht mehr sinnvoll. Bei Teilprothesen mit Klammern wird Zahnersatz mithilfe gebogener Metallklammern an den natürlichen Zähnen befestigt. Dies hat ästhetische Nachteile und kann die natürlichen Zähne überbelasten und schädigen. Gerade bei so genannten „Freiendsituationen“, also fehlenden Backenzähnen am hinteren Ende einer Zahnreihe, bietet sich oftmals implantatgetragener Zahnersatz an.


Die Gründe:

Herkömmliche Brücken finden bei solchen Situationen nicht immer genügend Halt, weil nur auf einer Seite der Brücke ein Pfeilerzahn zur Befestigung vorhanden ist. Der hohe Druck beim Kauen könnte auf Dauer zu einer Lockerung führen. Dies hängt jedoch von der Beschaffenheit des Pfeilerzahnes ab und wird individuell geprüft.

Implantatgetragene Brücke

Mit Implantaten erzielt man darüber hinaus in der Regel ein ästhetischeres Ergebnis. Einfachere, herausnehmbare Teilprothesen mit Klammern weisen Nachteile bei Funktion, Komfort und Ästhetik auf.


Versorgung ganzer Zahnreihen

Wenn ein oder mehrere Kieferbögen völlig zahnlos sind, tragen Patienten oft herkömmliche Vollprothesen, die lediglich durch Saugkräfte und Haftmittel am Kiefer gehalten werden. Wesentlich mehr Halt und damit mehr Sicherheit im Alltag bieten implantatgestützte Prothesen, weil sie durch die künstlichen Zahnwurzeln fest mit dem Kiefer verbunden sind.

Implantatgetragene Brücke

Beim Ersatz aller Zähne muss nicht unbedingt für jeden fehlenden Zahn ein Implantat eingefügt werden. Wichtig ist, dass die Zahl der künstlichen Wurzeln ausreicht, um eine Vollprothese zu tragen. Dabei gibt es Varianten, bei denen die Prothese fest und dauerhaft auf den Implantaten verankert wird und solche mit verankerten Konstruktionen (ähnlich so genannten Teleskopkronen), die herausnehmbar sind. Festen Halt bieten beide Varianten.


4.Wie läuft die Behandlung einer Implantation ab?

Die Versorgung mit Implantaten gliedert sich im Allgemeinen in folgende Phasen:

  • Untersuchung und Diagnose
  • Besprechung des Befundes und Beratung
  • Individuelle Planung
  • Einfügen der künstlichen Zahnwurzel (Implantation)
  • Einheilphase
  • Aufsetzen des Verbindungsstücks (Abutment) und des endgültigen Zahnersatzes („Suprakonstruktion“)
  • Nachsorge

Untersuchung, Diagnose, Besprechung des Befundes und Beratung

Am Anfang jeder zahnärztlichen Implantologie stehen eine eingehende Untersuchung, die individuelle Beratung und ein auf jeden Patienten abgestimmter Behandlungsplan. Allgemeingesundheitliche Aspekte und die medizinische Vorgeschichte spielen dabei eine Rolle. Sie wird durch die zahnärztliche Anamnese erfasst. Die Untersuchung dient zur Abklärung der individuellen Voraussetzungen und Planung und Vorbereitung der eigentlichen Behandlung. Dabei wird nicht nur der betreffende Bereich des Kiefers, sondern der gesamte Mundraum und der Kieferknochen einbezogen. Röntgenaufnahmen des betreffenden Abschnittes bzw. „Panorama“-Aufnahmen (OPG) des kompletten Kiefers spielen bei der Untersuchung wie auch bei der späteren genauen Planung eine wichtige Rolle. Zu Beginn dienen sie dazu, einen ersten Überblick über die Kieferknochen- und Gebissverhältnisse zu gewinnen.


Individuelle Planung

Bei der Planung der Behandlung werden die Ergebnisse der Untersuchung, persönliche Voraussetzungen, eventuelle Risiken, mögliche Alternativen sowie die Wünsche unserer Patienten berücksichtigt. Dabei werden viele Schnittbilder des Kiefers angefertigt, die entweder einzeln ausgewertet oder durch ein Computerprogramm zu einer räumlichen Darstellung des Kiefers am Bildschirm zusammengefügt werden. Unter anderem kann dann am Bildschirm die genaue Implantatposition im Bezug zu benachbarten anatomischen Strukturen wie dem Unterkiefernerv festgelegt werden. Auf Basis dieser dreidimensionalen Bildschirmplanung wird in manchen Fällen eine Bohrschablone hergestellt, die bei der späteren Implantation benutzt wird, um die künstliche Zahnwurzel an der festgelegten Stelle im Kiefer einzufügen. Zum Abschluss wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der den zeitlichen Ablauf der Implantatbehandlung beinhaltet.


Einfügen der künstlichen Zahnwurzel (Implantation)

In der Regel reicht bei der Implantation eine örtliche Betäubung aus. In Einzelfällen kann eine Behandlung unter Sedierung (auch „Analgosedierung“, „Dämmerschlaf“) oder in Vollnarkose erfolgen. Zum Einsetzen der künstlichen Zahnwurzel wird das Zahnfleisch mit einem kleinen Schnitt geöffnet und dort, wo das Implantat eingesetzt wird, ein in der Größe abgestimmtes Loch gebohrt. Manchmal erfolgt vor der eigentlichen Bohrung eine Vorbohrung mit kleinerem Durchmesser. Anschließend wird das Implantat eingefügt. Es muss fest im Knochen „sitzen“, damit es gut einheilen und mit dem Kieferknochen verwachsen kann. In manchen Fällen kann für das Einfügen der Implantate an der vorher genau festgelegten Position eine Implantationsschablone (auch "Bohrschablone") verwendet werden. Nach dem Einsetzen des Implantats wird das Zahnfleisch entweder durch dünne Fäden geschlossen oder ein Stumpf zur Formung des Zahnfleisches eingepasst („offene“ Einheilung). Eventuell verwendete Operationsfäden werden meist nach etwa ein bis drei Wochen entfernt.


Einheilphase

Nach der Implantation muss die nachgebildete Zahnwurzel im Kieferknochen einheilen, bevor das Verbindungsstück und der endgültige Zahnersatz, beispielsweise in Form einer Einzelkrone oder Brücke, aufgesetzt werden kann. In dieser Zeit entsteht eine enge Verbindung zwischen Knochenzellen und der Implantatoberfläche. Diese Phase dauert im Unterkieferbereich etwa zwei bis drei Monate, im Oberkiefer etwa drei bis sechs Monate.


Provisorischer Zahnersatz

Bis zum Aufsetzen des endgültigen Zahnersatzes wird während der Einheilungsphase meist ein provisorischer Zahnersatz eingefügt, der das Essen und Kauen ermöglicht und die Lücke auch optisch schließt. Dieser kann je nach angewendeter Methode und den individuellen Gegebenheiten zum Beispiel aus einfachen Klammerprothesen und provisorischen Brücken bzw. Kronen bestehen.


Aufsetzen von Verbindungsstück und endgültigem Zahnersatz („Suprakonstruktion“)

Bei der geschlossenen Einheilung wird das Zahnfleisch nach der Implantation durch Nähte geschlossen. Für die weiteren Arbeitsschritte wird das Implantat nun zunächst freigelegt. Bei der offenen Einheilung ist dies nicht notwendig. Anschließend wird ein Abdruck des betreffenden Kieferabschnittes und des gegenüberliegenden Bereichs im Gegenkiefer genommen. Auf Basis dieses Abdruckes wird im Dentallabor der endgültige Zahnersatz in Form einer Krone, Brücke oder Prothese hergestellt. Anschließend wird dieser in der Praxis auf dem Implantat befestigt. Je nach Implantat-Typ wird er dazu entweder aufgeschraubt oder mit einem speziellen Befestigungszement fixiert. Herausnehmbare implantatgetragene Prothesen werden auf entsprechenden Konstruktionen wie z.B. Stegen befestigt und können vom Patienten selbst herausgenommen werden.


Die Nachsorge

Für den Erfolg der Implantatbehandlung ist neben der eigentlichen Behandlung eine intensive Nachsorge von Bedeutung. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die zahnärztliche Betreuung in Form von regelmäßigen Kontrollen. Dabei werden neben der stabilen Verankerung des Implantates im Kieferknochen auch das umgebende Zahnfleisch und -bett untersucht. Wie bei natürlichen Zähnen sind bei implantatgetragenem Zahnersatz Entzündungen in der unmittelbaren Umgebung möglich, die durch bakterielle Plaque (Beläge) verursacht werden. Durch die Kontrolle des implantatumgebenden Zahnfleisches können diese frühzeitig erkannt und behandelt werden. Weiterhin unterstützen regelmäßige professionelle Zahnreinigungen in individuell festgelegten Zeitabständen den langfristigen Erfolg. Durch die intensive Reinigung werden bakterielle Beläge vor allem auf der Oberfläche der neuen Zahnkrone, im Zahnzwischenraum sowie im Bereich des Implantathalses entfernt. Da die eigene, auf den implantatgetragenen Zahnersatz abgestimmte Zahnpflege eine wichtige Rolle für den Langzeiterfolg der Behandlung spielt, erhalten Implantatträger dazu ausführliche Pflegehinweise in unserer Praxis.


5. Zahnimplantate – Alle Vorteile auf einen Blick

Implantate haben gegenüber herkömmlichem Zahnersatz einige entscheidende Vorteile.

Zu diesen zählen unter anderem:

  • Die künstlichen Zahnwurzeln werden direkt im Kieferknochen verankert. Daher bieten sie einen festeren Halt als einfache Brücken, Teil- und Vollprothesen.
  • Die auf das Implantat gesetzte Krone überzeugt durch Ästhetik und wirkt natürlich, da sie farblich an die übrigen Zähne angepasst wird.
  • Implantate bieten Schutz vor Knochenverlust. Da sie den Kieferknochen ähnlich wie eine natürliche Zahnwurzel beanspruchen, wird dieser nicht abgebaut.
  • Im Gegensatz zu einer Brücke werden die umliegenden Zähne nicht durch Schleifen in Mitleidenschaft gezogen. So kann möglichst viel Zahnsubstanz erhalten werden.
  • Zahnimplantate sorgen für ein natürliches Kaugefühl, da der auf die Krone einwirkende Druck in den Kiefer weitergelenkt wird.

6. Häufige Fragen – FAQs

Das Einsetzen von Implantaten verursacht in der Regel keine Schmerzen, da der Eingriff unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können am Tag der Operation Wundschmerzen auftreten. Diese können mit gängigen Schmerzmitteln behandelt werden. In einzelnen Fällen kann eine Behandlung unter Sedierung oder in Vollnarkose sinnvoll sein.

In aller Regel reicht eine örtliche Betäubung für das Einfügen Ihres Implantates aus. Eine Vollnarkose ist normalerweise nur in Ausnahmefällen nötig, zum Beispiel bei umfangreichen oder komplizierteren Eingriffen. Ob dies sinnvoll und notwendig ist, wird vorab in der ausführlichen Beratung geklärt.

Implantate fühlen sich in aller Regel nahezu wie Ihre eigenen Zähne an und sehen auch so aus. Die künstliche Zahnkrone wird in Farbe und Form individuell an die umgebenden Zähne angepasst und der übrige Teil des Implantats liegt unsichtbar verborgen. Durch ihre feste Verankerung im Kieferknochen sitzen die Implantate besonders sicher. Sie können damit kräftig zubeißen und kauen wie mit eigenen Zähnen.

Die Dauer des Eingriffs hängt von mehreren Faktoren ab, beispielsweise von der Position im Mund, der Anzahl der Implantate und von individuellen Gegebenheiten wie der Knochenstruktur. Wir geben Ihnen gern eine für Sie persönlich geltende Einschätzung.

Die künstlichen Zahnwurzeln werden aus Titan, manchmal aus Keramik hergestellt. Titan ist ein Metall, das nicht nur hochstabil, leicht und langlebig, sondern auch sehr körperverträglich (biokompatibel) ist. Abstoßungsreaktionen oder Allergien gegen Titan sind sehr selten. Keramik ist ebenfalls wegen seiner guten Körperverträglichkeit bekannt.

Je nach den persönlichen Gegebenheiten variiert die Einheilzeit, pauschal können nur ungefähre Richtwerte genannt werden: Durchschnittlich dauert es im Unterkiefer etwa zwei bis drei, im Oberkiefer wegen der geringeren Knochendichte etwa drei bis sechs Monate, bis die nachgebildete Zahnwurzel vollständig im Kieferknochen eingeheilt ist. In manchen Fällen können schneller einheilende Implantate verwendet werden. Genaue Angaben sind nach Ihrem individuellen Befund möglich.

Diese als Sofortversorgung oder manchmal als Sofortbelastung bezeichnete Sonderform ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden und nur in Einzelfällen möglich.

Das Knochenwachstum sollte vor einer Implantatbehandlung abgeschlossen sein. Dies ist normalerweise bei Mädchen frühestens ab etwa 16 Jahren, bei Jungen ab etwa 18 Jahren der Fall. Nach oben hin gibt es keine grundsätzliche Altersgrenze. Eher ist ein ausreichendes Kieferknochenangebot entscheidend. Dies ist bei manchen Patienten zwar zunächst nicht gegeben. Aber auch hier kann mit modernen Knochenaufbaumethoden Abhilfe geschaffen werden. Grundsätzlich beraten wir Sie vor einer Implantation ausführlich. Durch eine sorgfältige Untersuchung auf Basis Ihrer medizinischen Vorgeschichte stellen wir fest, ob implantatgetragener Zahnersatz für Sie die richtige Wahl ist.

Seit den 60er Jahren werden Implantate eingesetzt. Daher hat die Zahnmedizin bei dieser Versorgungsform umfangreiche Langzeiterfahrungen. Dabei wurde festgestellt, dass Implantate generell ein Leben lang halten können.

Erfolgsfaktoren der Implantatbehandlung sind eine sorgfältige Vorbereitung, die schonende Implantation und die Verwendung körperverträglicher Werkstoffe. Beispielsweise wird für die künstlichen Zahnwurzeln das gut verträgliche Metall Titan oder Keramik verwendet, Unverträglichkeiten treten selten auf. Weiterhin sind eine systematische Nachsorge inklusive regelmäßiger Kontrollen und professioneller Zahnreinigungen sowie die eigene sorgfältige Mundhygiene wichtig. Dazu erhalten Sie individuelle Hinweise.

Die Kosten einer Implantatbehandlung sind unter anderem vom jeweiligen medizinischen Befund, der genauen Behandlungsmethode, dem Behandlungsaufwand und dem verwendeten Material abhängig. Die Frage nach den Kosten kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Wir beraten Sie gern persönlich und geben eine auf Sie abgestimmte Kosteneinschätzung.

  • Informieren Sie uns gegebenenfalls vorher über bestehende Erkrankungen und darüber, ob Sie bestimmte Medikamente einnehmen.
  • Vermeiden Sie größere Hitze und körperliche Anstrengung.
  • Trinken Sie keinen Kaffee, Alkohol oder schwarzen Tee und rauchen Sie nicht.
  • Kühlen Sie die Stelle, um Schwellungen zu verringern bzw. zu vermeiden.
  • Unmittelbar nach der Implantation sollte der entsprechende Teil des Kiefers nicht belastet werden. Das gilt für das Essen ebenso wie für die Zahnpflege.